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Christkindl`s Weihnachtsrezepte
- aus der Gänseküche -

Gans gebraten
(Universallexikon der Kochkunst aus dem Jahre 1886)

Wenn die Gans einen guten Braten abgeben soll, darf sie nicht über ein Jahr alt sein, was man bei dem Einkauf daran erkennt, daß die Füße und Schnäbel junger Thiere hellgelb, die der alten rotgelb sind, ebenso haben die jungen Gänse kleinere Köpfe, die Federn lassen sich leicht ausrupfen und die Gurgeln ohne Mühe zerdrücken. Nachdem sie in oben angegebener Weise hergerichtet worden und seit mindestens 2 bis 3 Tagen geschlachtet sind, putzt man nochmals alle Stoppeln gut ab, reibt sie mit Weizenkleie ein, wässert sie nach dem Ausnehmen über Nacht ein, füllt sie am anderen Morgennach Belieben entweder mit Borsdorfer Äpfeln, zu denen man namentlich in Sachsen noch ein Bündel getrockneten Beifuß fügt, oder mit gekochten und geschälten Kastanien, geschälten und in Gänsefett halbweichgedünsteten Kartoffeln, gebackenen, halbweichgekochten Pflaumen, ode auch einer Fülle von gerösteten Semmelwürfeln, Apfelscheiben, geschälten geschnittenen Mandeln und Rosinen, näht sie zu, dressiert sie zu einer guten Form, legt sie in eine Pfanne mit der Brust nach oben, salzt sie, gießt heißes Wasser in die Pfanne und brät sie unter häufigem Begießen mit der eigenen Brühe 2-3 Stunden. Dann schöpft man das Fett von der Sauce, seiht dieselbe durch und gibt sie nebst Sauerkraut oder gedämpften Kraut und Salzkartoffeln mit dem Braten auf den Tisch.



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