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Christkindls Weihnachts Geschichten

Weihnachtsengel
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Weihnachtsengel

Eine romantische Weihnachtsgeschichte

So einen Wintereinbruch hatte es am Rhein seit Jahren nicht mehr gegeben! Tagelang hatten tänzelnde Schneeflocken in feierlicher Bedächtigkeit Stadt und Land mit einer hauchzarten Decke aus glitzernden Schneekristallen überzuckert. Danach hatte klirrender Frost alles wie in einem riesigen Kühlhaus erstarren und gefrieren lassen. Und jetzt, am Vortag von Heiligabend, hingen funkelnde Eiszapfen ähnlich durchsichtigen Stalaktiten in endloser Zahl von Dachrinnen und Gesimsen, und die ehrwürdigen Türme des Kölner Doms waren von einer glasartigen Schicht überzogen.

Daniel Hohenstein versuchte angestrengt, sein Auto von dem hartnäckigen Eispanzer zu befreien, der alles überdeckte und den Eindruck einer All-inclusive-Glanzlackierung vermittelte. Allein die Fahrertür frei zu kratzen und das Türschloss zu enteisen, hatte bestimmt mehr als zehn Minuten Zeit in Anspruch genommen. Warum hatte er auch vergessen, ein Enteisungsspray zu besorgen? Und warum kam nur kalte Luft aus dem Gebläse? Fehlte gerade noch, dass die Heizung defekt war!

Auf so ein Winterszenarium hatte er sich nicht eingestellt. Erst gestern Abend war er von einer mehrtägigen Geschäftsreise aus Marokko zurückgekehrt. Beim Abflug in Agadir hatte das Thermometer frühlingshafte einundzwanzig Grad angezeigt. Nur wenige Stunden später, kurz vor der geplanten Landung in Köln, war sein Flugzeug wegen vereister Start- und Landebahnen nach Frankfurt/Main umgeleitet worden. Frierend und genervt von endlosen Wartezeiten musste er die Fahrt nach Hause in einem völlig überfüllten ICE zurücklegen. Zu allem Unglück war er bei der Ankunft am Kölner Hauptbahnhof auch noch auf einer spiegelglatten Treppe ausgerutscht und extrem schmerzhaft auf dem Steißbein gelandet. Und jetzt hatte sein Körper offensichtlich die größten Probleme, sich in der kurzen Zeit auf den abrupten Temperaturunterschied einzustellen. Er fror wie ein Schneider!

Gehandikapt durch ein geprelltes Steißbein hackte und kratzte er mal da, mal dort an der vereisten Karosserie herum. Dabei stolperte er immer wieder, gepresste Schmerzenslaute ausstoßend, über Rucksack, Koffer und zwei Riesenplastiktüten voller weihnachtlich verpackter Kartons, die er neben seinem Wagen auf dem Gehsteig abgestellt hatte.
Eigentlich hätte er längst unterwegs sein müssen!
Sein früherer Studienfreund Erik erwartete ihn gegen Abend in Stuttgart. Sie hatten sich seit über einem Jahr nicht mehr gesehen und würden eine Menge zu erzählen haben. Und morgen Vormittag würde er dann nach München weiterfahren, um dort wie jedes Jahr Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage mit Eltern und Geschwistern zu verbringen.

Daniel seufzte. Seit Februar war er nicht mehr zuhause gewesen. Er hatte Abstand gewinnen wollen.
Jetzt würde er unweigerlich mit dem Vergangenen wieder konfrontiert werden.

Damals hatte er nach dem ersten Schock, auf den Tage und Wochen bitterer Enttäuschung und Einsamkeit folgten, alle und alles hinter sich zurückgelassen und war nach Köln übersiedelt, vielmehr: er war geflüchtet. Dabei hätte es auch jede beliebige andere Stadt sein können. Vollkommen egal, nur weg! Es war der pure Zufall, dass die Firma, für die er seit einigen Jahren tätig war, eine Niederlassung in der Stadt am Rhein besaß. Jetzt waren seine Tage ausgefüllt damit, all das Neue aufzunehmen und sich einzugewöhnen.

Dennoch kommt immer wieder die Erinnerung zurück -
Heiligabend vor einem Jahr:
Daniel ist glücklich wie noch nie. Heute wird er sie bitten, seine Frau zu werden. Er ist sich ganz sicher. Alles, was sie ihn in sechseinhalb Jahren hat fühlen lassen, bestätigt und ermutigt ihn in seinem Entschluss. Dass sie sich in den letzten Wochen verändert und schweigsamer zeigt, verunsichert ihn keineswegs. Sie hat ihm ja erklärt, dass sie beruflich über die Maßen belastet ist.

Voller Vorfreude deponiert er heimlich eine Flasche Champagner im Kühlschrank.

Den ganzen Tag über gibt sie sich verschlossener und wortkarger denn je zuvor. Als er den Arm um sie legen will, dreht sie sich weg und geht aus dem Zimmer.
Während er irritiert ins Grübeln verfällt, bemerkt er nicht einmal, dass sie heimlich die Wohnung verlässt.

Etwas später eine SMS, nur ein paar Sätze. Sie kommt nicht mehr zurück.
Ihre Beziehung hätte unter seinem beruflichen Ehrgeiz zu sehr gelitten, sie wäre viel zu oft alleine gewesen und vor kurzem habe sie einen anderen Mann kennen gelernt …

„Hey Daniel!“ Ein dünnes Mädchen mit fuchsrotem Haar, einem gewagten Mix aus schreiend bunter Strickkleidung und derben Westernstiefeln kam strahlend auf ihn zu. „Denkst Du, Du schaffst es mit der alten Karre überhaupt bis München?“ Daniel lachte und zog sie fest an sich. „Wenn nicht, werde ich Dich anrufen. Du würdest mich doch bestimmt abschleppen, oder!?“
„Von wegen!“ Sarah verdrehte demonstrativ die Augen.
„Das hättest Du haben können, aber meine Offerte wurde ja nicht angenommen.“
Daniel lächelte und drückte ihr geräuschvoll einen Kuss auf die Wange.

Sarah hatte ihm geholfen, ohne viele Worte, ohne viele Fragen. Nur wenige Tage, nachdem er seine Wohnung in der Rheinmetropole bezogen hatte und nach genau vier Arbeitstagen an seinem neuen Arbeitsplatz hatte er an der Wohnungstür, die eine Etage über seiner lag, geläutet. Abgesehen von einigen Kollegen war Sarah die einzige Person in Köln, mit der er bis dato ein paar kurze Gespräche geführt hatte.

Es war ihm kaum möglich gewesen, sich die Treppe hoch zu schleppen. Auf heftigen Schüttelfrost war hohes Fieber gefolgt. Sarah hatte ihn zum Arzt gebracht, Medikamente besorgt, in seiner Firma Bescheid gegeben. Sie hatte ihm Gemüsebrühe gekocht und Einkäufe erledigt. Drei Wochen lang – bis das Fieber verschwunden und seine Kraft zurückgekehrt war. Sie hatte auch seine Eltern angerufen und sie beruhigt. Sarah wurde seine allerbeste Freundin.

„Ich wünsch Dir ein schönes Weihnachtsfest. - Im Übrigen werde ich Dich echt vermissen.“
„Du wirst mir auch fehlen.“
„Das will ich doch sehr hoffen!“ Sarah kniff ihn lächelnd in die Wange. Nur zögernd löste sie sich aus seiner Umarmung. „Gute Fahrt, pass auf auf Dich. – Und: Lass das Vergangene ruhen und genieße die Weihnachtsfeiertage mit Deinen Lieben. - Versprich es mir!“

Daniel nickte. Er bewunderte sie aufrichtig. Wie schaffte sie es nur, nach einer Reihe von Schicksalsschlägen trotzdem soviel Lebensfreude und Optimismus an den Tag zu legen und sich darüber hinaus auch noch um andere zu kümmern?

Ein kurzer Blick auf die Uhr ließ ihn in Hektik verfallen. Schon so spät! Dann würde er halt notgedrungen mit noch halb vereisten Scheiben losfahren müssen und wie es aussah, sogar ohne Heizung!
Grimmig schob er sein Unterkiefer vor: Was für ein Schrottauto!

Ein zwölf Jahre alter Kleinwagen, den er im April mit den paar Euro gekauft hatte, die noch als eiserne Reserve auf seinem Konto angespart waren.
Ein Zwangs-Erwerb.
Mit seinem erst zwei Jahre alten Sportwagen, in den er seine gesamten Ersparnisse investiert und dazu noch einen Kredit aufgenommen hatte, war er unglücklicherweise bei einem Ausflug in die Eifel im Straßengraben gelandet. Als das Reh auf die Fahrbahn sprang, hatte er reflexartig das Steuer verrissen.
Zum Glück kam er mit leichten Verletzungen davon.
Der Wagen: Totalschaden.
Und sechs Wochen vorher war seine Vollkaskoversicherung abgelaufen!

Jetzt schnell das Gepäck im Kofferraum verstauen!
Ging nicht. Schloss noch immer vereist. -
Dann würde er halt alles auf den Rücksitz packen.
Also, hintere Autotür auf. Ging auch nicht.
Das durfte doch nicht wahr sein!
Daniel stemmte sich mit den Füßen gegen den Hinterreifen und zog mit aller Kraft am Türgriff.
Vergeblich.
Jetzt würde er halt doch noch ein Enteisungsspray besorgen müssen! - Mist!
Letzter Versuch.
Daniel setzte sein ganzes Körpergewicht ein. -

Er realisierte nicht einmal mehr, dass es der Türgriff war, der in Sekundenbruchteilen aus seiner Verankerung brach. Er spürte nur noch, dass der Widerstand schlagartig abriss und er mit voller Wucht nach hinten geschleudert wurde. Dann ein Schmerz, als würde sein Kopf explodieren. Dann Dunkelheit.

Er hört sich selber stöhnen. Sein Schädel dröhnt. Eine Stimme ruft nach ihm. Eine wunderbar melodische Stimme. Er möchte die Augen öffnen, aber das grelle Licht tut ihm weh.

„Herr Hohenstein? - Herr Hohenstein, Sie hatten einen Unfall und befinden sich jetzt in der Notaufnahme der Uniklinik Köln. Mein Name ist Dr. Janine Weiß.“

Was für ein Unfall? – Daniel konnte sich an nichts erinnern. Außerdem war ihm speiübel.

„Es besteht der Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma. Wir bringen Sie gleich in die Neurologie.“
Trotz pochender Kopfschmerzen und einem elenden Schwindelgefühl versuchte Daniel, die Augenlider zumindest ein klein wenig anzuheben, ging aber nicht.
„Einer Ihrer Wohnungsnachbarn hat den Unfall beobachtet, den Rettungsdienst alarmiert und uns Angaben zu Ihrer Person gemacht.“

Was konnte nur mit ihm passiert sein?
Er war zutiefst beunruhigt, als er hörte, wie sich die Ärztin in den Nebenraum begab und von dort aus telefonische Anweisungen erteilte.
Verbissen kämpfte er gegen aufsteigende Tränen an. Soviel Pech in einem Jahr! – Das war einfach nicht fair!

Er hatte sich wirklich angestrengt, das ungewohnte Single-Dasein in Griff zu bekommen.
Beruflich lief alles bestens. Was das Private betraf, da hatte er sich voller Erwartung in das Kölner Nachtleben gestürzt. Innerhalb weniger Wochen wurde er ein eifriger und wie es schien, nahezu pflichtbewusster Partygänger. Man suchte seine Gesellschaft, er wurde umworben.
Dennoch kehrte er stets allein in seine Wohnung zurück. -

Ein Pfleger schob ihn durch ein Labyrinth von Gängen. Aus den weit geöffneten Türen der Klinikkapelle war weihnachtliches Orgelspiel zu hören, und die Besucherecken präsentierten sich mit festlicher Weihnachtsdekoration.

Man unterzog ihn einer klinisch-neurologischen Untersuchung und erstellte eine Computertomographie von seinem Schädel. Danach wurde er in ein großes, leeres Patientenzimmer gebracht.

Ein kurzes, höfliches Klopfen, dann öffnete sich die Tür.

Sie hatte das lange, blonde Haar streng nach hinten gebunden. Einzelne Locken hatten sich gelöst und umrahmten ihr hübsches, ebenmäßiges Gesicht. Selbst unter dem weit geschnittenen Ärztekittel war ihre schlanke Figur nicht zu übersehen. Und die Augen? Ihre Farbe erinnerte ihn an einen tiefgrünen Gebirgssee, in dem winzige, bernsteinfarbene Inseln in der Sonne glitzerten.

„Wie geht es Ihnen jetzt, Herr Hohenstein?“
Daniel starrte sie an.
Er kannte diese melodische Stimme.
Das also war Dr. Janine Weiß!
Und ihr Gesicht? – Fremd und doch irgendwie so vertraut!

„Herr Hohenstein! – Herr Hohenstein …?“

Jetzt, da sie ihm so nah war, fühlte er sich verlegen. Seine Antwort erschöpfte sich in unverständlichen, kehligen Lauten. Er hüstelte nervös und spürte, wie sein Puls hochschnellte. Oh, mein Gott! Wenn sie ihn noch länger so ansah, würde er verbrennen! Sein Herz raste und stolperte.

„Besser, … es geht mir schon besser“, keuchte er. Sie musste sich doch wegwerfen vor Lachen, so wie er sich gerade anstellte!

Aber offensichtlich besaß sie ein Übermaß an Taktgefühl. Ihr Blick wanderte aufmerksam über sein Gesicht. Sie war ganz still. „Ww…wie lautet denn die D.. Diagnose?“ Jetzt fing er auch noch an zu stottern!
„… Ähhh, …. ja, … ja natürlich.“ Ihr Blick hatte sich in seinem verfangen und urplötzlich wurde sie rot.

Daniel hielt den Atem an. Was passierte da gerade?
Er wurde überschwemmt von einer Welle des Glücks. Ach was, er wurde hinweggefegt von einer Feuerwalze, die seinen Körper brennen ließ und sein Herz mit heißer Glut entflammte.
So was konnte es doch gar nicht geben!
Seit 364 Tagen war er konfrontiert mit Verlust, Einsamkeit und Enttäuschung. Und jetzt …? -

„ Wir haben bei Ihnen ein mittelschweres Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert.“
Janine Weiß hatte ihre Fassung wieder gefunden und bemühte sich nun um ein sachliches Gespräch.
„Das bedeutet, dass wir Sie mindestens 48 Stunden zur Beobachtung hier behalten müssen …“
„48 Stunden?“ Daniels Gedanken überschlugen sich.
Zwei Tage hier in der Klinik!? –
„Ja - wenn Sie auch hier bleiben!“
Oh mein Gott, was hatte er da gerade gesagt? – Das klang doch wie eine ganz primitive Anmache! Dieses Dings-Trauma hatte offensichtlich einige seiner Gehirnregionen erheblich beeinträchtigt. Er sollte sich die Zunge abbeißen!

Aber, was war das? - Welch ein bezauberndes Lächeln! Mit den krausen Locken, die sich zunehmend aus dem Haarband lösten, den leicht geröteten Wangen und den funkelnden Augen, die sein Herz wilde Kapriolen schlagen ließen, sah sie aus wie dieser wunderschöne Weihnachtsengel in seinem alten Weihnachtsbuch.

Seit er sich erinnern konnte, war für ihn das einzigartig phantasievoll und farbenprächtig illustrierte Kinderbuch, das er seit fast drei Jahrzehnten wie einen Schatz hortete, untrennbar mit Weihnachten verbunden. Jedes Jahr wurde es zu Beginn der Adventszeit aus dem Bücherregal geholt und ähnlich einem kostbaren Ausstellungsstück an einer exponierten Stelle in der Wohnung platziert.
Die Geschichte von dem schönen, blond gelockten Weihnachtsengel, der jedes Jahr die Wunschzettel der Kinder abholte und in die Himmelswerkstatt brachte, war von jeher seine
Lieblingsgeschichte gewesen …

Und nun saß dieser Weihnachtsengel auf seiner Bettkante!

„Herr Hohenstein, ich gebe allen meinen Patienten stets bereitwillig Auskunft über meine Dienstzeiten. Um Ihre Frage konkret zu beantworten: Heute bin ich noch bis siebzehn Uhr hier im Klinikum und morgen und übermorgen von sieben bis sechzehn Uhr.“
„Was für ein Glück!“ Daniel strahlte soweit es seine Kopfschmerzen zuließen von einem Ohr zum anderen. „Ahhh, dann gestatten Sie doch einem von Schmerzen gepeinigten und hilflosen jungen Mann, Ihre ärztliche Hilfe vollends in Anspruch zu nehmen.“
“Meine ärztliche Hilfe gilt ebenfalls allen meinen Patienten – gleichermaßen“, konterte sie.
„Dann geben Sie mir bitte die Chance, Sie davon zu überzeugen, dass niemand Ihre Zuwendung dringender braucht als ich.“
Seine Hand lag jetzt ganz nahe bei ihrer.

Mit Einbruch der Dämmerung hatten Hunderttausende von Lampen und Laternen die Rheinmetropole in ein riesiges, heimeliges Lichtermeer verwandelt. Würziger Glühweinduft lag über den beschaulichen Weihnachtsmärkten, auf denen die letzten Geschenke und Dekorationen gekauft wurden und sich große, erwartungsvolle Kinderaugen in glänzendem Christbaumschmuck spiegelten. In fast überirdischem Leuchten erhob sich der Kölner Dom über die Lichterstadt und kündete weithin sichtbar vom Mysterium der weihnachtlichen Freude und des Friedens.

Daniel hatte das Mobiltelefon ans Ohr gepresst und versicherte seiner Mutter mindestens zum zehnten Mal, dass er den morgigen Heiligabend auch ohne Eltern und Geschwister im Klinikum verbringen könne. Nein, er würde sich nicht einsam fühlen. Natürlich würde er für ein paar Tage nach Hause kommen, sobald es ihm wieder richtig gut ginge. Selbstverständlich würde er sich sehr freuen, seine Familie wieder zu sehen.
„Ja, Mama. Bestimmt, Mama.“
Geduldig beantwortete er alle Fragen.

Dann ein leises Klopfen. Mit der sich öffnenden Türe flutete ein heller Lichtkegel in den dämmrigen Raum.
Daniel erstarrte und spürte im nächsten Moment, wie sein Herz losraste und dabei die wildesten Freudensprünge veranstaltete.

Der Weihnachtsengel aus seinem Kinderbuch!
„I…i.. ich muss jetzt schlußmachen, Mama“ stotterte er ins Telefon.

Dann setzte er sich auf und sah der bezaubernden, jungen Frau strahlend in die Augen.
Er kannte und liebte sie doch schon sein ganzes Leben lang…

Titel: Weihnachtsengel
Autor: Gaby Jung
gepostet von Gaby Jung
am 15.11.2012 23:55
E-Mail: gabriele@jung-velen.de

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