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Christkindls Weihnachts Geschichten

Rolands Begegnung mit dem Weihnachtsmann
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Rolands Begegnung mit dem Weihnachtsmann

Roland wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester am Dorfrand, dicht bei dem großen Wald. Seit dem Sommer geht er in die kleine Dorfschule, er ist sechs Jahre alt.

Die Adventzeit hat begonnen, rechtzeitig dazu hat es angefangen zu frieren, es ist lausig kalt aber der Schnee lässt noch auf sich warten. In der Schule haben Roland und seine Klassenkameraden angefangen Geschenke für die Eltern zu basteln. Dabei ist Roland sehr nachdenklich geworden.

Wenn das Christkind den Weihnachtsmann losschickt um die Geschenke zu besorgen und zu verteilen, warum muss dann er für seine Eltern ein Geschenk basteln?
Das könnte doch auch der Weihnachtsmann erledigen oder etwa nicht?
Je länger er darüber nachdachte umso klarer wurde es ihm, seine Eltern hatten ihn belogen.
Er war sich ganz sicher, es gab gar keinen Weihnachtsmann. Ja, das war es. Das ganze Weihnachtsfest war eine Lüge. Er durfte es niemanden sagen. Seine Eltern wären sicher traurig und seine Schwester würde ihm sowieso nicht glauben, die war noch viel zu klein.
Leicht trotzig und enttäuscht nahm Roland am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien seine selbstgebastelten Geschenke mit nach Hause.
Ohne viel Freude wickelte er sie in rotes Geschenkpapier. Wenn er seine Eltern nicht misstrauisch machen wollte musste er die Päckchen gut verstecken. Aber wohin?? Seine Mama saugte jeden Tag die Zimmer und wischte Staub. Im Haus war kein gutes Versteck zu finden.
Hinten im Garten standen zwei Schuppen, einen großen für das Brennholz und einen kleinen für die Gartengeräte. Jeden Tag holte sein Vater Holz aus dem großen Schuppen um das Wohnzimmer und die Küche zu heizen. Im Garten war zur Zeit nichts zu tun, der Boden war ja gefroren. Das war die Idee, im Geräteschuppen würde niemand Weihnachtsgeschenke vermuten. Das ideale Versteck!
Heimlich schlich Roland zum Schuppen und legte seine Geschenke hinter den Spaten, damit man sie von der Tür aus nicht sehen konnte, sollte doch jemand in den Schuppen schauen.
Am 24. Dezember hatte es angefangen heftig zu schneien, dicke Flocken fielen vom Himmel und in kürzester Zeit hatte sich eine dichte Schneedecke über das Land gelegt.
Roland saß in seinem Zimmer hinter dem Fenster und schaute dem Schneetreiben zu. Plötzlich hatte er es eilig. „Wenn ich nicht gleich die Geschenke aus dem Schuppen ins Haus trage“, dachte Roland
„ist der Schnee am Abend so hoch und ich kann sie gar nicht mehr holen“. Er freute sich irgendwie doch auf den Abend obwohl ihn seine Eltern, was den Weihnachtsmann betrifft , so belogen hatten.
Schnell zog Roland seine dicke Jacke über, seine Stiefel an und lief hinaus in den Garten. Gerade als er die Schuppentür öffnen wollte, sah er sie plötzlich im frischen Schnee. Tiefe, große Stiefelspuren führten vom Wald zum Geräteschuppen und zurück. Der Vater konnte es nicht gewesen sein, denn es führten keine Spuren zum Haus. Außerdem hatte der Vater nicht so große Abdrücke, das wüsste Roland genau.
Neugierig geworden ging er den Spuren nach. Am Waldrand drehte er sich noch einmal um ob ihn auch niemand gesehen hatte. Nein, keiner schaute zum Fenster heraus. Schnell lief er weiter in den Wald hinein. Immer wieder schaute er sich um aber außer den Stiefelspuren neben ihm war nichts zu sehen. Langsam wurde es immer dunkler. Die Spuren waren in der Dunkelheit kaum noch zu sehen. Plötzlich lag vor Roland eine hell leuchtende Lichtung, so als hätte jemand eine große Lampe angeschaltet.
Mitten auf der Lichtung stand er, groß mit einem dicken Bauch, in einem roten, langen Mantel.
Der Weihnachtsmann!!
Roland rieb sich die Augen, dass konnte doch gar nicht sein.
Den Weihnachtsmann gab es doch nicht, oder etwa doch?
Er sah ihn, er stand genau ihm gegenüber, neben seinem Schlitten. Die Rentiere standen um den Weihnachtsmann herum, der sich nachdenklich den Bart kratzte. Er sah aus als ob er Hilfe gebrauchen könnte. Roland wollte ihm gern helfen, mutig ging er auf ihn zu. „ Ist irgendetwas nicht in Ordnung?“ fragte er höflich. „Ach“, sagte der Weihnachtsmann „ die Zügel sind gerissen und so kann ich heute keine Geschenke bringen. Ich habe schon in eurem Geräteschuppen am Waldrand nachgesehen, aber ich konnte kein Seil finden. Ein Seil würde schon genügen um die Tiere wieder vor den Schlitten zu spannen.“ „ Im Holzschuppen hat mein Vater Seile hängen,“ sagte Roland „ich hole schnell eins!“ Zügig lief er zurück nach Hause, holte ein Seil aus dem Holzschuppen und rannte zurück zur Lichtung. Der Weihnachtsmann war noch da. „Hier ist das Tau“ rief Roland dem Weihnachtsmann zu. Der legte den Rentieren das Tau um und sprang hinten auf den Schlitten. „Ich muss mich beeilen“, sagte der Weihnachtsmann „sonst schaffe ich es nicht allen Kinder heute die Geschenke zu bringen. Vielen Dank Roland, ohne dich wäre heute ein trauriger heilig Abend geworden.“ „Das hab ich doch gern getan“ antwortete Roland stolz.
„ HO – HO – HO“ rief der Bärtige seinen Tieren zu und der Schlitten erhob sich in den dunklen Winterhimmel.
Der Schneefall wurde immer stärker und der Wind nahm Roland die Sicht. Es war richtig finster geworden. Er strauchelte, fiel in den Schnee und wusste plötzlich nicht mehr wo er war.
Auf einmal zuckte ein heller Blitz durch die Nacht, erschreckt schloss Roland die Augen. Als er sie wieder öffnete lag er im Garten vor dem Geräteschuppen. „Es war wohl alles nur ein Traum“, dachte er. Aber es war ein schöner Traum. Niemandem wollte er davon erzählen, alle würden ihn auslachen.
Keiner würde ihm glauben.
Auf einmal fiel ihm er, dass er die Geschenke für seine Eltern ins Haus holen wollte.
Er öffnete die Schuppentür und im hellen Licht neben dem Spaten, hinter dem seine Geschenke lagen, stand ein großer Schokoladenweihnachtsmann.
TRAUM oder WIRKLICHKEIT, wir werden es wohl nie erfahren !!

Titel: Rolands Begegnung mit dem Weihnachtsmann
Autor: Gaby Jung
gepostet von Gaby Jung
am 22.12.2011 09:02
E-Mail: gabriele@jung-velen.de

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