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Christkindl`s Weihnachtsgeschichten
Der Pfefferkuchenmann
Der Pfefferkuchenmann

Schon seit Wochen duftete die Welt nach Pfefferkuchen und Glühwein. Überall bereitete man sich auf das Weihnachtsfest vor. Auf den Märkten wurden Pfefferkuchenherzen und Pfefferkuchenmänner zum Kauf angeboten. Es gab kaum ein Kinderherz das sich nicht eins dieser süßen Dinge gewünscht hätte. So ging es auch Peter als der mit seiner Mutti über den Weihnachtsmarkt bummelte. „Mutti, Mutti, bitte! Ich wünsch mir einen Pfefferkuchenmann“, bat er schon eine ganze Weile.

Endlich gab die Mutti nach und meinte: „Na dann such dir mal einen aus!“ Das war ein Angebot, das man sich nicht zweimal machen ließ. Sofort stürmte Peter los zum heißersehnten Stand. „Den dort möchte ich haben“, rief er schon von weitem, denn einen ganz besonderen kleinen Mann hatte er seit Tagen im Auge und stets gehofft es würde kein Käufer kommen und ihn mitnehmen, bevor er die Mutti überredet hätte. „Bitte da hast du den Pfefferkuchenmann“, meinte die Verkäuferin freundlich und reichte ihn dem Jungen. Stolz ging Peter mit seinem Erwerb nach Hause. Er stellte den kleinen Mann auf seinen Nachttisch um ihn besonders gut betrachten zu können. Am nächsten Tag als Peter aus dem Kindergarten kam und seinen kleinen Mann so ansah, dachte er: „Wenn ich ihn noch lange dort stehen lasse wird er hart und schmeckt nicht mehr. Ich werde ihn zum Kaffee essen.“ Mit Appetit wollte Peter später in seinen Pfefferkuchenmann hinein beißen, als im selben Moment eine Stimme rief „ Nicht! Das tut doch weh!“ „Was war das?“ Peter sah sich um. Niemand war zu sehen, Mutti war im Wohnzimmer, er war alleine in der Küche.

Wer hatte da nur gerufen? Peter nahm ein zweites Mal Anlauf und wolle zubeißen. Wieder rief eine Stimme: „Ich hab doch nein gesagt! Bitte lass mich am Leben!“ „Was soll das? Bist du das?“ Peter schaute seinen Pfefferkuchenmann an. „Ja, ich bin das“, bekam er zur Antwort. „Aber du bist doch aus Pfefferkuchen, du kannst doch gar nicht reden“, meinte Peter recht leise, weil er anfing zu zweifeln. „Ja, ich bin aus Pfefferkuchen und doch hat mir die Weihnachtsfee Leben eingehaucht. Ich war froh, als ich zu dir kam. Du hattest mich so lange gewünscht, so nahm ich an, du würdest mich nicht essen wollen.“ „Ich will dich auch gar nicht mehr essen. Sei gewiss ich werde dir nichts tun. Dann komm, ich stell dich wieder auf meinen Nachttisch.“ Die Mutti hatte längst beobachtet, dass ihr Peter sich nicht von seinem Pfefferkuchenmann trennen konnte und brachte ihm feine Lebkuchen zum Kaffee. Den wahren Grund, weshalb Peter den Kleinen nicht aß, kannte sie natürlich nicht.

Autor: Christina Telker
Titel: Der Pfefferkuchenmann
Copyright © by Christina Telker
gepostet von Christina Telker
am 15.10.2013 08:05
Internet: http://lyriktraum.cms4people.de/
mit freundlicher Erlaubnis von Christina Telker

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