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Die schönsten Weihnachtsgeschichten
  1. A undankbars Kind
  2. Aljoscha, der kleine Schuhputzer
  3. Am Weihnachtsmorgen 1772
  4. Auf der Suche nach dem Christkind
  5. Eine kleine Weihnachtsgeschichte
  6. Bayerische Adventsgeschichte
  7. Briafal an’s Christkind
  8. Christkindl Ahnung im Advent
  9. Da Nikolaus
  10. Das Abenteuer der kleinen Stallmaus
  11. Das Christkind
  12. Das Christkind (Telker)
  13. Das gebrochene Versprechen
  14. Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern
  15. Das Schaufenster
  16. Das schönste Fahrrad der Welt
  17. Das Weihnachts-Wunderkraut
  18. Der Adventskranz
  19. Der allererste Weihnachtsbaum
  20. Der erste Winter
  21. Der glückliche kleine Vogel
  22. Der Junge, der von den Sternen kam
  23. Der kleine Engel Benedikt
  24. Der kleine Weihnachtsbaum
  25. Der letzte Weihnachtsmann
  26. Der Pfefferkuchenmann
  27. Der Schneemann
  28. Der Trompetenspieler
  29. Der verlorene Adventszauber
  30. Der Weihnachtsengel
  31. Der Weihnachtsmann hat auch seine Sorgen
  32. Der Weihnachtstraum
  33. Der Wunschzettel
  34. Die Geschichte der Heiligen drei Könige nach Matthäus:
  35. Die kleine Tanne
  36. Die krumme Tanne
  37. Die Legende vom Tannenbaum
  38. Die Legende vom Weihnachtsmann
  39. Die Tannenfee
  40. Die verdorbene Weihnachtsfreude
  41. Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas
  42. Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus
  43. Die Weihnachts-Mission
  44. Die zweite Chance
  45. Dorfweihnacht
  46. Eine goldene Uhr
  47. Eine kleine Weihnachtsgeschichte
  48. Eine nicht ganz so stille Nacht
  49. Einsam am Heiligen Abend
  50. Eisblumen
  51. Fritzi, das Rehkitz (Teil 1)
  52. Fritzis neue Heimat (Teil 2)
  53. Geschichten vor dem Adventskalender
  54. Gina, die zur Weihnacht kam (Die Weihnachtskatze)
  55. Glaubst Du an den Weihnachtsmann?
  56. Herbergsuchen – irgendwo auf dieser Welt
  57. Heuer fällt Weihnachten aus
  58. Jan auf dem Weihnachtsmarkt
  59. Kann ein Weihnachtsmann stricken?
  60. Kerzen für das Christkind
  61. Pferd und Kuh beim Weihnachtsshopping
  62. Picks besieht sich die Erde
  63. Rocky´s erster Winter und der heilige Abend
  64. Rolands Begegnung mit dem Weihnachtsmann
  65. Rosi Rosine
  66. 's Christkindl ist da
  67. * * * Schneefall * * *
  68. Sören feiert Weihnachten
  69. Tim und der Weihnachtsstern
  70. Tränes Weihnacht
  71. Von der Mitternachtskrippe
  72. Waldi und die ganze Plüschtierschar retten Nils
  73. Weihnacht’n dahoam
  74. Weihnachten bei Familie Maus
  75. Weihnachten bei uns dahoam
  76. Weihnachten in 1001 Nacht
  77. Weihnachten ist anders word'n
  78. Weihnachtliches Wunschdenken und die Realität von Gaby Jung
  79. Weihnachtsengel
  80. Weihnachtslied einer gestressten Hausfrau
  81. Weihnachtszeit bei uns Zuhause
  82. Weißt du noch
  83. Woid-Weihnacht
  84. Wundersame Begegnung
  85. Wundersame Weihnacht
  86. Zur Weihnachtszeit

Kurzgeschichten
  1. Vor dem Fest gibt es Sonderkonditionen
  2. Das Schönste an Weihnachten
  3. Der Tannenbaum
  4. Ein ganz ausgefallener Wunsch
  5. Zum gegenseitigen Vorteil

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Christkindl`s Weihnachtsgeschichten
GLOCKE

Der kleine Engel Benedikt
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Der kleine Engel Benedikt
Benedikt, der kleine Engel mit den roten Pausbäckchen war überglücklich. Dieses Jahr war er doch tatsächlich von der Himmelskommission, aus der Schar der Engel, für eine heißbegehrte Aufgabe ausgewählt worden, nämlich am Heiligen Abend dem Weihnachtsmann beim Verteilen der Geschenke zu helfen. Wirklich, überglücklich war er. Schon seit Wochen wurde in der Himmelswerkstatt über nichts anderes gesprochen als darüber, wer am 24. Dezember mit auf die Erde dürfte. Dem Weihnachtsmann zu helfen war etwas Tolles, etwas ganz Besonderes. Schon die Fahrt mit dem Schlitten und den Rentieren davor - allen voran Rudolf - war ein außergewöhnliches Erlebnis. Klar war leider auch, daß viele kleine Engel gebraucht wurden um die Himmelswerkstatt wieder aufzuräumen, das Chaos zu beseitigen, das durch die Arbeiten für Weihnachten in den Werkstätten und in der Bäckerei entstanden war. Es mußten ja auch die Wolkenbetten aufgeschüttelt und die Sterne blank geputzt werden und viele Arbeiten mehr standen an. All die nicht immer geliebten Arbeiten, die aber irgendwann gemacht werden mußten.

Alle Kinder wissen, wovon hier die Rede ist. Und darum träumten alle Engel davon, einmal als Helfer des Weihnachtsmannes mit auf die Erde zu dürfen. Benedikt hatte es also geschafft, dieses Mal war er ausgesucht worden. Sein Glück war für ihn unfaßbar. Wo er doch dieses Jahr sehr oft bei der Weihnachtsbäckerei ermahnt worden war nicht so viel vom Teig und den Plätzchen zu naschen. Es war nicht so, daß der aufsichtsführende Engel es ihm nicht gönnte, jedoch waren die Wangen unseres kleinen Benedikts schon ganz schön gerundet und das Bäuchlein wurde auch ein wenig kugelig. Man kann sagen, Engel Benedikt war ganz groß darin, Sätze wie "Benedikt, gleich kriegst Du Bauchweh!" zu überhören. Und die Rangelei mit seinem Freund, dem Engel Elias, weil dieser ihn "Mopsi" genannt hatte, hatte er auch in die hinterste Schublade seines Denkens gepackt. All zu viele Ermahnungen bedeuten nichts Gutes, bedeuteten letzten Endes das Verbot einer Lieblingsbeschäftigung, meistens für eine ganz schön lange Zeit. Na, da hatte man wohl dieses Jahr ein Auge - wenn nicht sogar zwei - zugedrückt!

Pünktlich am 24. Dezember stand der Schlitten mit den Rentieren, die mit den Hufen scharrten, vor dem Himmelstor. Viele Engel hatten sich versammelt, um ihnen nachzuwinken. Der Weihnachtsmann ließ die Peitsche knallen und mit lautem Schlittenglockengeläut ging es auf einem extrabreiten, glitzernden und glänzenden Mondstrahl hinunter auf die Erde. Rudolf versuchte sich in ein paar Extrasprüngen - er hatte wohl zu lange im Stall gestanden - was den Schlitten kurzfristig auf einen "Zick-Zack- Kurs" brachte. Engel Benedikt fand das toll. Es würde ein langer Abend werden mit vielen Arbeitsstunden und so hatte der Weihnachtsbäckerei-Engel Engel Benedikt, die goldene Himmelsnaschdose voller köstlicher Leckereien, wie Marzipan- Kartoffeln, Schokoladenlebkuchen, Zimtsterne, Butterspekulatius zur Stärkung mitgegeben und beim Füllen hineingetan, was Engel Benedikt am liebsten mochte. Selig drückte er sie nun mit seinen dicken Patschhänden an sein Bäuchlein und kuschelte sich höchst zufrieden ein wenig an den Weihnachtsmann, um sich im nächsten Moment wieder kerzengerade aufzusetzen; schließlich war er als "Weihnachtsmann - Helfer - Engel" schon beinahe ein großer Engel! Auf der Erde sah es so schön aus. Es schneite sacht - die dafür zuständigen Engel hatten wohl doch noch ein paar Tonnen voller Schnee im äußersten Winkel des Himmelsgefrierraumes gefunden. Der Schnee knirschte leise beim Betreten der Wege. Sanft leuchtete das Licht aus den Häusern und ließ den Schnee auf Straßen, Häusern und Bäumen glitzern. Kirchenglocken läuteten und verbreiteten eine festliche Stimmung. Sogar der Wind hatte sein ansonsten stürmisches Temperament gezügelt und war kaum spürbar. Engel Benedikt vermutete, er war auf dem Weg, sich zur Ruhe zu legen. Schon viele Stunden waren der Weihnachtsmann und sein kleiner Helfer unterwegs. Die Freude der Kinder, ihre glänzenden Augen, die friedliche Stimmung von alten und jungen Menschen, der milde Glanz der Kerzen aus den Wohnstubenfenstern hatte ihnen immer wieder neue Kraft gegeben. Jetzt hatten sie nur noch ein einziges nicht allzu großes Geschenk zu einer Wohnung im letzen Wohnblock einer Straße zu bringen.

Schon ein bißchen ermüdet gingen der Weihnachtsmann und Engel Benedikt am Fenster dieser Wohnung vorbei. Das Fenster war einen Spalt zum Lüften geöffnet worden. Engel Benedikt sah in das Wohnzimmer. Der Weihnachtsmann und er sahen ein Ehepaar mit einem kleinem etwa 7 Jahre alten Jungen. Der Junge sah sehr dünn und blaß aus und beide Eltern stützten ihn liebevoll, als sie vom Eßtisch zum Sofa gingen. Gerade beugte sich die Mutter über ihn und sagte: " Was für ein Glück für uns, daß Du doch schon zu Weihnachten wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden konntest!" "Ja Mama" sagte der Junge, "das ist für mich das schönste Geschenk, mehr brauche ich eigentlich gar nicht." "Na, so ganz wird der Weihnachtsmann dich wohl nicht vergessen haben", sagte der Vater zu seinem Sohn. Der Weihnachtsmann ging zur Wohnungstür um das kleine bescheidene Paket hinzulegen. "Hier, leg die Keksdose dazu", flüstert der kleine Engel Benedikt und hob seine kleinen Arme mit den Köstlichkeiten in die Höhe um sie dem Weihnachtsmann zu geben. Es war sein voller Ernst und tat ihm eigentlich überhaupt nicht - na vielleicht ein winziges bißchen leid - was er aber ganz schnell unterdrückte. "Danke Bene, gut gemacht", flüsterte der Weihnachtsmann und strich Engel Benedikt sacht über den Kopf. Die Wangen des kleinen Engels glühten vor Stolz. Bene hatte der Weihnachtsmann zu ihm gesagt. "Bene" sagte sonst immer nur das Christkind zu ihm, wenn es ihn für besonders liebevolles Verhalten lobte.

Nachdem der Weihnachtsmann nun alle Geschenke verteilt hatte, begaben sich beide auf den Weg zum Rentierschlitten, um die Rückreise anzutreten. Sie kamen am Fenster vorbei und sahen, wie der Junge sich besonders über die Keksdose freute und rief: "Mama, Papa, guckt doch mal, wie sie glänzt und glitzert, und hmmm, hier probiert mal die Kekse, sie sind köstlicher, nein, einfach himmlisch!" Der Weihnachtsmann und der kleine Engel lächelten sich an: "Wie recht er hat" sagte der kleine Engel glücklich.

von Gerlinde Bartels

Tips
www.feiertagsgedichte.de
www.kirchweihseiten.de
www.heiligenlegenden.de




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