Vom Himmel taumeln Flocken wieder
auf die müde weite Welt
die Dämmerung sinkt sacht hernieder
bis das Dunkel Einzug hält.
Lichter grüßen aus der Ferne
durchdringen Nacht und Dunkelheit
leuchten wie Karfunkelsterne
aus den Fenstern nah und weit.
Tausend Eisblumen erblühen
einen Strauß, den pflücke ich Dir
doch sind vergebens meine Mühen:
In der Hand zerrinnt er mir.
Aus dem Schnee klingt Kinderlachen
und es riecht nach Tannenbaum
weil im Ofen drin die Scheite krachen
erwach’ ich aus dem Wintertraum.
Josef Albert Stöckl
(9/2008)
Autor: Josef Albert Stöckl, Kirchdorf bei Haag/Oberbayern Titel: Wintertraum (09/2008) Copyright: by Josef Albert Stöckl gepostet von Albert Stöckl Date: Tue, 30 Sep 2008 15:09:24 +0200
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