Der sture Christbam
Hergott naa, du bleeder Baam,
di kon i heier wieder drahn,
links und rechts und hin und her,
mogst wohl, dass i deppert wer’.
Du regst mi auf, des sog i dir,
wenn i erst die Geduld verlier’,
schmeiß i di zum Fenster naus –
nix werd’s mim scheena Weihnachtshaus.
Wennst net grod werst, irgendwie,
und di ostrengst so wia i,
dann rucka mir zwoa sakrisch zam.
Is glei vorbei mim Weihnachtsbaam!
Du bist stur, des bin i aa!
Doch aus is mim Halleluja –
verschürt werst in der Heil’gen Nacht!
Da siehgst’as, wer als Letzter lacht.
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