Herzlich Willkommen beim Internetportal www.weihnachtseiten.de
  www.brauchtumsseiten.de   www.feiertagsseiten.de   www.weihnachtsseiten.de   www.osterseiten.de   www.muttertagsseiten.de   www.pfingstseiten.de
   Sie sind hier :  




Statistik für diese Seite
seit 02.12.2005 10:24:54

Gedicht hinzufügen  |  Druck-Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Christkindl`s Weihnachtsgedichte
Der Adventskranz

Dr Fritz wacht auf, steigt aus m Bett,
doch findet er die Muader net.
Wo mag sie sei zur früha Schtund?
Do raschelt was im Keller dunt!

Und wia er na in d Waschkuch geht
dia Muader do am Waschtisch steht.
Sie bindet fürn Advent an Kranz,
fascht fertig isch er, doch net ganz.

„Ach Muader“, lacht des Fritzle los,
„do sin ja drauf vier Kerzla bloß!
Des isch ja beinah scho zum flenna,
wenn ieberall scho tausend brenna“!

„Beim erschta Blick hosch recht du wohl,
doch Bua, der Kranz isch a Symbol“,
so tuat sie drauf zum Fritzle saga
und s Fritzle tuat sie hernoch fraga:

„Was isch denn des, so a Symbol“?
Die Muader woiß die Antwort wohl:
„Des isch, mei Bua, wenn ebbas siehsch,
wo ganz viel mehr darhinter isch:

Nimm a, der Kranz täts Johr bedeita,
no wärn dia Kerza d Johreszeita,
vom Friahling bis nei in da Winter –
oder die Eltra und die Kinder,

wenns Kränzle a Familie wär.“
Des Symbol gfällt dem Fritzle sehr:
„Dann wärn dia Kerzla du und i,
dr Vater und die kloi Marie!“

„Genau! Und s Bändle drum ganz stramm,
wär d Liab, dia hebbt des alles zamm“,
sagt d Muader zu dem kloina Fritz,
der hat darauf an Geistesblitz:

„Ja Muader, dann isch gar net klar,
was des Symbol jetzt wirklich war“?
„I wollt dir bloß a Beispiel geba,
daß ebbas lernsch fürs spätre Leba.

Für mi isch d erste Kerz der Glauba,
den Büable, loß dir niemals rauba!
Die zwoite Kerz für d Hoffnung steht,
daß s immer wieder weitergeht.

Die dritte Kerz für d Liebe brennt,
ohne dia niemand leba könnt,
so spricht des Kranz-Symbol zu mir“.
„Und was isch Kerze Nummer vier“?

„Woisch Fritz, so kurz vor Johresende,
do isch die Wintersonnawende.
Der Tag isch kurz und lang die Nacht
und do hot Gott ein Licht gebracht.

Doch richtig seha kannsch des nur,
wenns dunkel isch in der Natur
und net wenn tausend Lichtla brenna
und alle koffa bloß und renna.

Dia vierte Kerz die längste ist,
die steht fürn Heiland Jesus Christ.
Der leuchtet uns zur dunkla Zeit
als Liacht der Welt für alle Leit“.

Am nächsta Tag, do steht der Kranz
am Friahstickstisch und strahlt im Glanz
von oiner oinzga kloina Kerz.
Doch dia - strahlt Fritzle nei ins Herz!

Titel: Der Adventskranz
Autor: Franz X. Köhler, 86368 Batzenhofen
Per eMail von Franz X. Köhler
gepostet am: 30.11.2005 12:23
© Franz X. Koehler
desposal@yahoo.de
http://www.fkoehler.homepage.t-online.de

Christkindl`s Weihnachtsseiten    (http://www.weihnachtsseiten.de)
copyright © by Josef Dirschl, www.feiertagsseiten.de    -    info@feiertagsseiten.de
ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED

Die schönsten Weihnachtsgedichte
Zur Ubersicht aller Weihnachtsgedichte
ein Service von www.weihnachtsseiten.de

Alle Feiertagsgedichte www.feiertagsgedichte.de