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Christkindls Weihnachtsgedichte

Heiliger Abend
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Heiliger Abend

Der Hufschlag von Pferden kommt näher
und silberne Glöckchen sind nun zu hören.
Der Heilige Abend ist angebrochen und
das Christkind will die Kinder bescheren.

Dick verschneit sind Häuser und Straßen.
Schneeflocken tanzen im Laternenschein.
Vom Kirchturm läuten festlich alle Glocken
und laden zum Besuch der Christmette ein.

Aus der Küche dringt der Geruch von Braten
und frisches Backwerk verzuckert die Luft.
Christbaumkugeln glitzern im Kerzenschein
und Tannennadeln verströmen ihren Duft.

Die Kinder können es kaum noch erwarten,
bis die Tür auf geht und leuchten die Kerzen.
Der Gottessohn will uns gerne verwandeln,
wenn wir ihm bereitwillig öffnen die Herzen.

Wir feiern Christi Geburt mit guten Sachen.
Jesus wurde dagegen im Stall arm geboren.
Während wir es behaglich und warm haben,
hat er auf dem Stroh in der Krippe gefroren.

Den Weihnachtsfrieden will er uns schenken,
Hoffnung und Liebe allen Menschen geben.
Wir sollen die Liebe in die Welt hinaus tragen,
den Frieden und der Weihnacht reichen Segen.

Autor: Sieglinde Seiler
Titel: Heiliger Abend (Crailsheim, den 13.12.09)
Copyright: © Sieglinde Seiler
gepostet von Sieglinde Seiler
Date: 13.12.2009 22:49

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