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Christkindl`s Weihnachtsgedichte
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A dunkle Gestalt
A dunkle Gestalt,
die kummt aus’m Wald.
Ihr grusliges G’sicht
Bei dämmrigem Licht
Jagt Angst ei und Furcht.
Wen sie heit wohl suacht?
Dahinter a Frau
vor Kälte ganz blau.
Die Hoar stoin si auf.
Die G’stalt steigt herauf.
Da Schnee der fallt leis.
Da Garten werd weiß.
Laut hallen die Schritt’.
I bitt di, i bitt,
verschon unser Tür!
Nimm d’andre dafür!
Nun stehn’s scho davor
und i bin alloa.
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Da klopft es scho laut,
an d’Tür werd highaut.
I lua durch an Schlitz,
da trifft mi da Blitz.
Die G’stalt schaut mi o,
welch grausliger Mo.
I öffne voll Furcht
für’d G’stalt, die mi bsuacht.
„San Sie die Frau Groh?“
„Ja, bin i. Wieso?“
„Wir bräuchten a Heim,
gehns, lassens uns rein!
Mei Frau kriagt a Kind,
uns frierts drauß im Wind.“
„Es duat mir so leid,
hob leider koa Zeit.
Bei mir kumma Gäst’
zum heiligen Fest.
Koa Zimmer is frei,
sunst ließ i eich nei.
Schauts einfach mal dort
und i muass jetz fort!“
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Mit freundlicher Unterstützung von Hans-Peter Schneider
Autor: Hans-Peter Schneider
Titel: A dunkle Gestalt (27.06.08)
Copyright: Hans-Peter Schneider
gepostet von Hans-Peter Schneider am 07.11.2008 23:44
E-Mail: info@h-pschneider.de
Internet: www.h-pschneider.de/
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Die schönsten Weihnachtsgedichte
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