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Rauhnacht

Rauhnacht - Als Rauhnächte bezeichnet man die 12 Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar.

Das Wort ist entstanden durch das ausräuchern der Räume eines Hauses. Man hat früher die Krankenzimmer etc. mit Wacholderholz und Beeren ausgeräuchert, um die Infektionsgefahr zu veringern.

Man hat es aber vor allem deshalb gemacht, um Täufel und Dämonen zu vertreiben. Da nach alten, ja teilweise auch heute noch im alpenländischen Raum aktiven Volksglauben, böse Dämonen in den 12 Nächten unterwegs sein sollen, um Haus und Hof einzunehmen.

Bis heute gehört das Räuchern zu den Ritualen, das Böse zu verbannen und zu vertreiben, aber auch Haus und Hof mit Weihwasser aussprengen, oder geweihter Weihrauch, welcher exorzistische und lustrative Bedeutung hat, soll dämonische Nachstellungen und schädliche Einflüsse abwehren.