Herzlich Willkommen beim Internetportal www.weihnachtseiten.de
www.fleurop.de
  www.brauchtumsseiten.de   www.feiertagsseiten.de   www.weihnachtsseiten.de   www.osterseiten.de   www.muttertagsseiten.de   www.pfingstseiten.de
   Sie sind hier :  
Rubriken > > Home / Neustart |  Adventskalender |  Weihnachtsrezepte |  Gänseküche |  Weihnachtsmärkte |  Lieder |  Midifiles |  Gedichte |  Geschichten |  Weihnachtsmärchen |  Bildschirmschoner |  Bauernregeln |  Links |  Grafiken und Bilder |  Wissenswertes / Brauchtum von A - Z |  Geschenkideen |  Tip für den Weihnachtsurlaub >>> Hotelbewertungen
Wissenswertes
  1. Datumsfestlegung für Weihnachten
  2. Datteln
  3. Die Heiligen 3 Könige
  4. Dreikönigskuchen
  5. Dreikönigslauf
  6. Dreikönigssalz
  7. Dreikönigstag
  8. Dreikönigszettel
  9. Dreikönigswasser
  10. Elisenlebkuchen
  11. Engel
  12. Engelskirchen
  13. Epiphanie
  14. Erzgebirgische Weihnacht
  15. Fastenzeit
  16. Fatschenkindl
  17. Feiertagberechnung
  18. Feigen
  19. Flaschenpyramide
  20. Frauentragen
  21. Früchtebrot
  22. Gabenbringer
  23. Gabriel (Erzengel)
  24. Gebildbrot
  25. Geburt Jesu
  26. Glöckerllaufen
  27. Glögg
  28. Glühwein
  29. Gänsebraten
  30. Halloween
  31. Heilgabend
  32. Herbergsuche
  33. Hexenhäuschen
  34. Hexentreppe
  35. Himmelsleiter
  36. Himmelpfort
  37. Himmelstadt
  38. Hirten
  39. Honigkuchen
  40. Hutzelbrot
  41. Ihr Kinderlein kommet
  42. Ingwer
  43. Jesus
  44. Julbock
  45. Julfest
  46. Kardamon
  47. Karpfen
  48. Katrein
  49. Kerzen
  50. Kipferl
  51. Klaubauf
  52. Klausenbaum
  53. Klausenmann
  54. Klausentreiben
  55. Klausenjagen
  56. Kletzenbrot
  57. Klöpfelnächte
  58. Knecht Ruprecht
  59. Königsberger Marzipan
  60. Koriander

Infos hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Zurück

Kletzenbrot, Hutzelbrot, Früchtebrot, Birnbrot, Birrebrot

Getrocknete Birnenschnitze sind die Hutzeln oder Hutzen, im Westallgäu spricht man vom "Birrebrot" = allemannische Mundart, in Tirol und Teilen Bayerns werden diese auch Kletzen genannt, denen Eduard Mörike seine Geschichte vom "Stuttgarter Hutzelmännchen" widmete. Aus Hutzeln, Rosinen, Gewürz und Hefeteig lassen sich Hutzelbrote oder Hutzelwecken backen, aber auch die beliebten Männlein basteln.

Das Brot hat die Bäuerin ursprünglich zu Weihnachten gebacken. Je nach Region, wird das Brot auch mit anderen gedörrten Früchten, wie Zwetschgen, Feigen usw gebacken.

2 Rezeptvarianten gibts in der
Rubrik ->Weihnachtsrezepte->Backrezepte->Kletzebrot

Eine bekannte Variante ist auch das Wiener Früchtebrot. Das Rezept dazu gibt es Hier

Beschreibung
Das Kletzenbrot ist ein würzig-süßes Brot bei dem Trockenfrüchte und Gewürze mit dem Brotteig vermischt werden. Es ist zu kleinen länglichen Laiben geformt oder in Kastenform erhältlich. Das Brot ist dunkelbraun und hat einen saftigen, festen Teig mit sichtbaren Frucht- und Nussstücken im Anschnitt. Häufig ist es mit weißen Mandeln verziert. Es ist sehr lange haltbar.

Geschichte
Das Kletzenbrot ist eines der ältesten Weihnachtsgebäcke und wird vor allem im bayerischen und schwäbischen Raum gebacken. "Kletzen" sind mit der Schale getrocknete Birnen, die schon teigig, also braun, weich und süß geworden sind. Die Birnen und Zwetschgen wurden in der Nachhitze des Backofens gedörrt und für den Winter aufbewahrt. Früher wurde Kletzenbrot ohne Honig oder Zucker hergestellt. Seine Süße erhielt es nur durch die Kletzen oder Hutzeln. Im Gegensatz zu den Kletzen sind die "Hutzeln" feinere Dörrbirnen, die vor dem Trocknen geschält wurden. Die Bezeichnung "Hutzeln" leitet sich vom niederdeutschen "hotten" ab, was so viel wie schrumpfen bedeutet. Ursprünglich wurden als Trockenfrüchte nur Kletzen und Hutzeln verwendet, erst später nahm man mit der Einfuhr südländischer Früchte auch Feigen und Rosinen dazu. Mit dem Backen des Kletzenbrotes wurde um den Andreastag (30. November) begonnen. Hier beginnen auch die "Klöpfelnächte", in denen maskierte Burschen über die Felder sprangen und so Fruchtbarkeit bringen sollten. Mit Versen bettelten sie um Gaben, die in der Regel aus Kletzenbrot bestanden. Das Kletzenbrot ist also ein Fruchtbarkeitssymbol. Angeschnitten wurde das Kletzenbrot am Heiligen Abend oder am Stephanstag (26. Dezember) vom Hausvater, der es dann verteilte. Auch die Kinder, Knechte und Mägde bekamen ihren Anteil. Das Anschneiden des Früchtebrotes ist auch ein alter Verlobungsbrauch: Ein rauer Anschnitt des Brotes bedeutete eine Absage von Seiten des Mädchens. Bei einem glatten Anschnitt war sie mit der Bewerbung des Jungen einverstanden. Schließlich erhielten auch die Tiere ihre "Maulgabe" in Form von Kletzenbrot. Dies sollte Glück im Stall bringen.

Herstellung
Das Kletzenbrot gibt es in verschiedenen Formen. Die älteste Form ist wahrscheinlich das Einbacken der Früchte in Brotteig. Dafür werden die Trockenfrüchte knapp mit Wasser bedeckt und über Nacht eingeweicht. Am nächsten Tag werden die Stiele und Kerne der Früchte entfernt. Die Früchte werden zerkleinert und zusammen mit der Einweichflüssigkeit - der so genannten "Kletzenbrühe" oder "Hutzelbrühe" - mit dem Brotteig und den Gewürzen verknetet. Daraus formt man kleine Laibe oder füllt die Masse in eine Kastenform und lässt sie 1 1/2 bis 2 Stunden gehen. Anschließend werden die Brote mit Einweichbrühe bestrichen und 1 bis 1 1/2 Stunden, je nach Größe, bei 180 bis 200 °C gebacken.

Was Sie immer schon mal über Advent und Weihnachten wissen wollten von A - Z



  Impressum   Haftungsausschluss   Disclaimer   Partnerprogramm   Werbe-Partner   Link-Partnerschaften
Christkindl`s Weihnachtsseiten    (http://www.weihnachtsseiten.de)
Copyright © by Josef Dirschl, www.weihnachtsseiten.de    -    info@weihnachtsseiten.de
ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Haftungshinweis:
Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.