|
Hirten und Engel
Bethlehem, eine kleine Stadt in Galiläa gewinnt durch die Geburt eines
Kindes an Aufmerksamkeit. Die ersten Zeugen, die davon erfahren,
sind einfache Hirten.
Ein Engel als Bote Gottes erscheint bei diesen ahnungslosen Hirten
auf einem Feld nahe der Stadt Bethlehem. Der erhabene und zugleich
gewaltige Bote, der durch Glanz und die Helligkeit seines
Auftretens diese Hirten eher in Angst und Erstaunen versetzt,
hat eine wichtige Botschaft zu verkünden.
„Geht hin“, sagt er ihnen,„für euch ist heute der Retter geboren.
Schaut nach einem Kind, in Windeln gewickelt, das in einer Futterkrippe liegt.“
Einem Suchauftrag zu folgen war für diese Männer eher eine leichte
Aufgabe, da sie schon oft eines ihrer Schafe suchen mussten.
Die Hirten beeilen sich und finden das Kind und seine Eltern Maria
und Josef in einem Stall.
Aufgeregt berichten sie dort von dem
unvergleichbaren Erlebnis mit dem Engel und einem himmlischen Heer,
das Gott lobte.
Die Hirten begriffen immer mehr die Bedeutung
dieser Begegnung in der sie keiner menschlichen, sondern
göttlichen Botschaft gefolgt sind.
Noch nie hatten sie bisher so etwas
gehört und gesehen. Für kurze Zeit haben sie das Göttliche in der menschlichen
Welt erlebt und ausgehalten. Ihr Mut und ihre Neugier waren stärker als die
Angst
Inhalte mit freundlicher Unterstützung von S. Hettig
Titel: Hirten und Engel
gepostet am Fri, 3 Dec 2004 00:52:44 +0100
|