|
Noch heute weit verbreitet ist in der katholischen Kirche der
Brauch der von Haus zu Haus ziehenden Sternsinger, die um eine Gabe bitten
und das Haus segnen, wobei die jeweilige Jahreszahl und die Initialen C + M + B an die Haustür geschrieben werden.
Das Sternsingen wurde im
16. Jahrhundert erstmals urkundlich vermerkt und war bald schon sehr verbreitet.
Zunächst wurde ein Kreuz auf die Türen gemalt, daraus entwickelten
sich der Haussegen "C + M + B", "Christus Mansionem Benedicat", "Christus
segne das Haus", welcher das Böse abhalten soll.
um 378 wurden Wechselgesänge zwischen Maria
und den Magiern bezeugt. Dreikönigsspiele waren bis in die Neuzeit
beliebt.
Schon aus dem christlichen Altertum sind uns zahlreiche Anwendungsformen dieser Buchstabengruppe als Schutzformel überliefert, so auch zur Abwendung der verschiedensten Krankheiten vom Kinderfieber bis zur Altersgicht.
|