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Es war einmal ein Mönch in dem südfranzösischen Kloster. Bei der Brotzubereitung waren
kleine Teigstreifen übriggeblieben, aus denen er die Form von Kinderarmen bildete, deren
Hände zum Gebet gefaltet waren. So wird aus dem Jahre 610 über die Entstehung der ersten
Brezeln berichtet, und die Geschichte ist so nett, daß man sie glauben sollte.
In der Biedermeierzeit, vor rund 1050 Jahren also, ist er wohl entstanden. Gefüllt mit Leb-
und Pfefferkuchen, Nüssen, Marzipan, blank polierten Äpfeln und anderen Leckereien,
stand der bunte Teller ursprünglich im Mittelpunkt der Kinderbescherung. Dazu gab es
vielleicht noch eine Puppe, den Hampelmann, etwas Handgestricktes oder ein paar Zinnsoldaten.
Heute steht er meist ein wenig im Hintergrund oder am Rande der Flut mehr oder weniger
nützlicher und kostspieliger Geschenke.
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